Touren in der Nähe Schwäbische Alb

Auf den Spuren der Zähringer (ca. 150 km) Kl.

Road Book: Dettingen - Kirchheim - Ohmden - Holzmaden - Weilheim Nähere Infos

Bei den ‚ÄúSteinernen Jungfrauen‚ÄĚ (ca. 180 km) Kl.

Road Book: Herbrechtingen - Nattheim - Neresheim - Ohmenheim Nähere Infos

Bei den Hohenzollern (180 km) Kl.

Road Book: Hechingen ‚Äď Grosselfingen - Rangendingen - Haigerloch N√§here Infos

Den Albtrauf rauf und runter (ca. 160 km) Kl.

Road Book: Ehingen - M√ľnsingen - Bad Urach - Lenningen - Beuren N√§here Infos

Die Alb mal vier (ca. 320 km) Kl.

Road Book: Zwiefaltendorf - Zwiefalten - Trochtelfingen - Gammertingen Nähere Infos

Durchs Biosphärengebiet (ca. 330 km) Kl.

Road Book: Kirchen - Ehingen - M√ľnsingen - B√∂hringen - Wiesensteig N√§here Infos

Naturpark Oberes Donautal (ca. 290 km) Kl.

Road Book: Hattingen - Engen - Emmingen - Liptingen - Neuhausen Nähere Infos

Rund um den Hohenneuffen (ca. 230 km) Kl.

Road Book: N√ľrtingen - Neuffen - Lenningen - R√∂merstein - Bad N√§here Infos

Schokoladenseite (ca. 300 km) Kl.

Road Book: Herrenberg - Holzgerlingen - Waldenbuch - T√ľbingen N√§here Infos

Schöne schwäbische Schräglagen (ca. 186 km) Kl.

Road Book: Aichstruth - Gschwend - Eschach - Sulbzach-Laufen Nähere Infos

S√ľ√üer ‚ÄúKatzendreck‚ÄĚ (ca. 240 km) Kl.

Road Book: Meßkirch - Sigmaringen - Stetten - Messtetten - Lochenstein Nähere Infos

Zwischen Alb und Bodensee (ca. 380 km) Kl.

Road Book: Feldstetten - Blaubeuren - Ehingen - Uttenweiler - Nähere Infos

Zwischen Risstal und Donautal (200 km) Kl.

Road Book: Biberach - Maselheim - Schwendi - Wain - Laupheim Nähere Infos

Schwäbische Alb

Tourentipp: Schwäbische Albstraße

Man muss sich die Schwäbische Alb vorstellen wie einen großen, breiten Keil inmitten der Landschaft. Vorn ragt sie steil, fast senkrecht auf, während sie nach hinten allmählich sanft abfällt. Vorn, das ist der so genannte Albtrauf. Um diesen zu erklimmen, sind zahlreiche schmale und kurvige Bergsträßchen nötig. Wer also Fahrspaß sucht, sollte auf seiner Alb-Tour möglichst viele dieser Auf- und Abstiege mitnehmen. [weiterlesen...]

 

Reiseinfos: Schwäbische Alb

Motorradparadies aus Karst und Kalk
Die Schw√§bische Alb z√§hlt wegen ihrer vielen Natursch√∂nheiten zu den Insider-Tipps f√ľr Anh√§nger des ruhigen und entspannten Motorradfahrens. Das Kalkgebirge erstreckt sich mit einer L√§nge von rund 200 Kilometern und einer Breite bis zu 40 Kilometern zwischen Neckar und Donau, von Villingen-Schwen¬≠ningen bis nach Ellwangen. Die h√∂chsten Erhebungen erreichen H√∂hen von mehr als 1.000 Meter, der Lemberg im Westen der Alb ist 1.015 Meter hoch. Kaum zu glauben, dass diese Landschaft vor mehr als 100 Millionen Jahren den Meeresboden bildete. Zahlreiche Ablagerungen und Versteinerungen best√§tigen dies. Gewaltige tektonische Kr√§fte haben den einstigen Meeresboden angehoben und zu einer reizvollen Mittelgebirgslandschaft mit Kalkfelsen und Wasserf√§llen, Quellt√∂pfen und Tropfsteinh√∂hlen verwandelt. Wer eigenh√§ndig auf Fossilienjagd gehen will, der sollte sich ins Museum Hauff nach Holzmaden bei Weilheim/Teck begeben. Dort darf man im Freigel√§nde nach Herzenslust in der pr√§historischen Erde w√ľhlen.

Einzigartige Naturlandschaft
Das Zeichen der Schw√§bischen Alb ist die Silberdistel. Diese unter Naturschutz stehende Blume w√§chst zwar auch in anderen Gegenden Deutschlands, aber sie findet auf den Kalkb√∂den der Alb besonders g√ľnstige Voraussetzungen. Die typische Landschaftsform ist der von schlanken Wacholderb√ľschen gepr√§gte Trockenrasen, auf dem neben der Silberdistel auch andere botanische Kostbarkeiten, wie z.B. verschiedene Arten von Orchideen, gedeihen. Die Schw√§bische Alb bildet die Europ√§ische Wasserscheide. Die nach Norden flie√üenden Fl√ľsse m√ľnden im Atlantik (mit Nord- und Ostsee), w√§hrend die nach S√ľden abflie√üenden Gew√§sser im Schwarzen Meer enden. An einigen Stellen ‚Äěk√§mpfen‚Äú die beiden Flusssysteme um das Wasser. Die Folge davon ist, dass B√§che und Fl√ľsse in den ‚Äěgek√∂pften T√§lern‚Äú pl√∂tzlich verschwinden und unterirdisch ihre Flie√ürichtung ver√§ndern. Auch die junge Donau verschwindet pl√∂tzlich von der Oberfl√§che, um an anderer Stelle wieder aufzutauchen. In dem Kalkgestein der Schw√§bischen Alb sind durch chemische und mechanische Einfl√ľsse zahlreiche H√∂hlen entstanden. Beeindruckend sind die Schauh√∂hlen mit ihren Sinterablagerungen, Stalaktiten und Stalakmiten, die durch Verbindungen mit unterschiedlichen Mineralien verschiedene F√§rbungen zeigen. Die sch√∂nsten begehbaren Tropfsteinh√∂hlen sind die Nebelh√∂hle und die B√§renh√∂hle s√ľdlich von Reutlingen sowie die Charlottenh√∂hle s√ľdlich von Heidenheim.

Brauchtum
Das √ľberlieferte Brauchtum der Region erreicht einen besonderen H√∂hepunkt in der ‚Äěf√ľnften Jahreszeit‚Äú. Jedes Jahr beginnt am 11.11. um 11.11 Uhr die Schw√§bisch-Alemannische Fasnet. In vielen St√§dten und D√∂rfern erwachen historische Br√§uche, bei den Festumz√ľgen werden individuelle Kost√ľme getragen. Am ‚ÄěFunkensonntag‚Äú, dem Sonntag nach Aschermittwoch, soll die kalte Jahreszeit beendet sein und die Schw√§bische Alb zu neuem Leben erwachen.

 

Sehenswerte Orte

Nördlingen
Bis ins 19. Jahrhundert war N√∂rdlingen Freie Reichsstadt. Seine kreisrunde Stadtmauer aus dem 16. und 17. Jahrhundert blieb vollst√§ndig erhalten und kann heute mitsamt ihren 15 T√ľrmen betreten und besichtigt werden. Vom 90 Meter hohen Turm der Georgskirche, ‚ÄěDaniel‚Äú genannt, bietet sich ein wundersch√∂ner Rundblick √ľber die Stadt und die umgebenden H√ľgel der Schw√§bischen Alb. N√∂rdlingen liegt inmitten des so genannten Rieses. Das ist ein ca. 100 Meter tiefer Krater von etwa 25 Kilometer Durchmesser, den vor 15 Millionen Jahren ein Meteorit schlug.

Aalen
Seit 1978 darf sich die alte Freie Reichsstadt ‚ÄěBad Aalen‚Äú nennen. Damals wurde n√§mlich in der N√§he mineralhaltiges Thermalwasser entdeckt, in dem man heute malerisch oberhalb der Stadt mit einem bezaubernden Ausblick baden kann: In den Limes-Thermen f√ľhlt man sich wie in einem r√∂mischen Bad. Reizend ist auch die historische Altstadt Aalens mit ihren engen Gassen, netten Caf√©s und gepflegten Fachwerkh√§usern. Eine Vielzahl von gut ausgeschilderten Wanderwegen laden ein, das Motorrad stehen zu lassen und die Umgebung Aalens zu Fu√ü zu erkunden. Sehenswert: das gut gemachte und interessante Limes-Museum.

Schw√§bisch Gm√ľnd
Im Volksmund scherzhaft ‚ÄěSchw√§bisch Nazareth‚Äú genannt, blickt die Stauferstadt auf eine lange kirchliche Tradition zur√ľck. Hauptattraktion ist daher nicht zuf√§llig das Heilig-Kreuz-M√ľnster, dessen Bau im 14. Jahrhundert begann. Nicht vers√§umen sollte man eine Kaffeepause auf dem h√ľbschen Marktplatz mit seinen umstehenden barocken B√ľrgerh√§usern.

Blaubeuren
Bekannt geworden ist das reizende St√§dtchen durch den Blautopf, eine 20 Meter tiefe Quelle, die einem weit verzweigten H√∂hlensystem entspringt. Blaubeuren geht aus einem im 11. Jahrhundert gegr√ľndeten Benediktinerkloster hervor. Der Blautopf entspringt mitten im Ort kann leicht besichtigt werden.

Bad Urach
Im Herzen der Schw√§bischen Alb gelegen, gef√§llt das St√§dtchen vor allem durch seinen reizenden Stadtkern mit Fachwerkh√§usern und Pflastergassen. Entlang der Durchfahrtsstra√üe kann man verkehrsg√ľnstig parken und in einem der vielen gem√ľtliche Restaurants und Caf√©s schw√§bische Spezialit√§ten wie Maultaschen oder K√§sesp√§tzle probieren.

Zwiefalten
Nicht nur wegen seines s√ľffigen Bieres ist der am Rande der Alb gelegene Ort bekannt, sonder in ersten Linie wegen des m√§chtigen Barockm√ľnsters mit seinen beiden T√ľrmen. Das wurde zwischen 1744 und 1765 erbaut und geh√∂rt zu den sch√∂nsten Kirchenbauten S√ľddeutschlands.

Sigmaringen
Die h√ľsche ehemalige Residenzstadt der F√ľrsten von Sigmaringen-Hohenzollern liegt direkt am Ufer der Donau, die an dieser Stelle durch die Schw√§bische Alb bricht. Sehenswert ist neben dem historischen Kern vor allem das herrliche Schloss, das auf einem Felsen √ľber der Donau aufragt.

Kirchheim/Teck
Glanzpunkt der alten Zähringer-Stadt ist ihr Fachwerk-Rathaus aus dem Jahr 1724. In der reizenden Altstadt stehen weiterhin die Martinskirche, das Kornhaus und das Renaissance-Schloss zur Besichtigung bereit.

Burgen und Schlösser
Immer einen Abstecher wert sind die zahlreichen Burgen und Schlösser der Schwäbischen Alb. Zum Beispiel die drei Kaiserberge Hohenrechberg, Staufen und Stuifen nahe Göppingen. Oder die Burgruine Hohenneuffen bei Neuffen, Burg Teck bei Kirchheim/Teck, Burgruine Reußenstein bei Neidlingen, Burg Lichtenstein bei Pfullingen und Burg Hohenzollern bei Hechingen.


Kontakt

  |  

Impressum

  |