Touren in der NĂ€he Erzgebirge

Am Biberbach entlang (140 km) Kl.

Road Book: Kleinbobritzsch - Frauenstein - Clausnitz - Obersaida NĂ€here Infos

BĂ€derbummel (170 km) Kl.

Road Book: Carlsfeld - Morgenröthe - Rautenk. - MĂŒhlleithen NĂ€here Infos

Höhenlage (160 km) Kl.

Road Book: Oberwiesenthal - Breitenbrunn - Johanngeorgenstadt NĂ€here Infos

Kurventanz um die Vulkankuppen (150 km) Kl.

Road Book: Plauen - Taltitz - Oelsnitz - Bergen - Adorf - Bad NĂ€here Infos

Östliches Erzgebirge (ca. 140 km) Kl.

Road Book: Borstendorf - Augustusburg - Flöha - Erdmannsdorf NÀhere Infos

Pillendreher und Schnapsbrenner (150 km) Kl.

Road Book: Bockau - Sosa - Johanngeorgenstadt - Wildenthal - NĂ€here Infos

Pillendreher und Schnapsbrenner (ca. 171 km) Kl.

Road Book: WeitersglashĂŒtte - Eibenstock - HundshĂŒbel - StĂŒtzengrĂŒn NĂ€here Infos

Rund um Europas grĂ¶ĂŸten Trichter (150 km) Kl.

Road Book: BĂ€renfels - Altenberg - Geising - Breitenau - Bad NĂ€here Infos

Silber und Zinn (170 km) Kl.

Road Book: Schellerhau - Altenberg - Geising - Breitenau - Bielatal NĂ€here Infos

Talsperren-Tour (150 km) Kl.

Road Book: Friedebach - Rechenberg - Frauenstein - Talsperre NĂ€here Infos

ZahnrÀder und MotorrÀder (140 km) Kl.

Road Book: Altenberg - Fojtovice - Petrovice - Bad Gottleuba NĂ€here Infos

Zschopau und Oberwiesenthal (170 km) Kl.

Road Book: Waschleithe - Raschau - RittersgrĂŒn - Oberwiesentahl NĂ€here Infos

Erzgebirge + Vogtland

Motorrad fahren zwischen Holzspielzeug und Silbererz

Reiseinfos: Erzgebirge

Das Erzgebirge liegt im SĂŒden des Freistaates Sachsen. Es erstreckt sich auf einer LĂ€nge von 130 Kilometern und durchschnittlich 35 Kilometern Breite vom Auersberg im Westen bis zum Geisingberg im Osten. Der Gebirgskamm bildet seit langem die natĂŒrliche Grenze zwischen Sachsen und Böhmen. In die lang gestreckten HöhenrĂŒcken haben sich die FlusstĂ€ler von Zwickauer Mulde, Zschopau, Freiberger Mulde und Weißeritz tief eingegraben. An einigen Stellen erheben sich die Pfeiler des vulkanischen Gesteins wie Orgelpfeifen steil nach oben. Die höchsten Erhebungen auf sĂ€chsischer Seite sind der Fichtelberg (1.214 Meter.) bei Oberwiesenthal und der Auersberg (1.019 Meter) bei Johanngeorgenstadt. Der höchste Gipfel des Erzgebirges ist der 1.244 Meter hohe Klinovec/Keilberg, der auf tschechischem Gebiet liegt.

Reiseinfos: Vogtland

Willkommen im Land der Vögte

Neues Bild

Das malerische Vogtland begrĂŒĂŸt Sie als Oase der Musik, Spitze und Gesundheit. Freunde wunderbarer Musik, Liebhaber schöner Landschaften und Genießer entspannender Momente werden von der Region begeistert sein.

Das Vogtland ist eine Region im Grenzgebiet der drei deutschen BundeslĂ€nder Bayern, Sachsen und ThĂŒringen sowie der westtschechischen Region Egerland . So zeigt sich Ihnen das Vogtland als klingende Ferienregion mit seinem meisterlichen Musikinstrumentenbau, als FertigungsstĂ€tte der filigranen Plauener Spitze Âź, als Ort fĂŒr professionelle Kur und Rehabilitation bzw. PrĂ€vention oder Medical WellnessÂź in traditionsreichen Kurorten in einer sanfthĂŒgeligen Berglandschaft bzw. laden Rad- und Wanderwege sowie SehenswĂŒrdigkeiten von Weltrang zum aktiven Genießen ein.

Sie werden es erleben - Im Vogtland hĂ€ngt der Himmel voller Geigen, finden Sie Ihren Gesundbrunnen, fĂŒhlen Sie sich Spitze!

Haben Sie jetzt Lust bekommen? Herzlich Willkommen im Vogtland!

Bergbau

Mehr als 800 Jahre lang wurde im Erzgebirge Bergbau betrieben. Durch das erzreiche Gestein erhielt das Mittelgebirge seinen Namen. Es war im Jahr 1168, als bei Freiberg das erste Silbererz gefunden wurde. Mehr als dreihundert Jahre spĂ€ter entstanden weitere BergbaustĂ€dte wie Schneeberg, Annaberg, Marienberg und Schwarzenberg. Gefördert wurden neben Silber vor allem Kupfer, Blei, Zink und Eisenerz. Der Bergbau war von großer wirtschaftlicher und politischer Bedeutung. Er verhalf zahlreichen Ortschaften zu Wohlstand. Viel Prunk und Pracht zeigten die imposanten Bauwerke in Dresden an der Elbe, der Hauptstadt des Königreiches Sachsen. 1765 wurde in Freiberg die Bergakademie gegrĂŒndet, die zum Zentrum fĂŒr Bergbaukunde, Geowissenschaften und HĂŒttentechnik wurde.

Seit 1969 ruht der Bergbau. Viele StĂ€dte im Erzgebirge sind jedoch nach wie vor von ihm geprĂ€gt. In zahlreichen Museen und ĂŒber 20 Schaubergwerken wird mit Exponaten die Geschichte des Bergbaus aufgezeigt. Anschaulich werden die kaum vorstellbaren schweren Arbeitsbedingungen dargestellt. Bei den traditionellen Festen in den alten BergbaustĂ€dten wird ein StĂŒck Bergbaugeschichte lebendig. Die Teilnehmer an den FestumzĂŒgen tragen die alten, schmucken Bergmannsuniformen mit ihren farbigen FederbĂŒschen.

Kunsthandwerk

Als irgendwann die meisten BodenschĂ€tze ausgebeutet waren, mussten sich die Menschen nach anderen Erwerbsmöglichkeiten umsehen. In Heimarbeit fertigten die Frauen BĂ€nder und Borten an. Im 16. Jahrhundert kam die kunstvolle Spitzenklöppelei auf. Die MĂ€nner bearbeiteten das reichlich vorhandene Holz. Sie schnitzten Holzfiguren und GebrauchsgegenstĂ€nde. Aus dieser TĂ€tigkeit entwickelte sich vor rund 300 Jahren die Holzschnitz- und Drechselkunst, die neben Holzspielzeug vor allem Nussknacker, RĂ€uchermĂ€nnchen, Schwippbögen, Weihnachtspyramiden, Blumenkinder, Lichterengel, Spieldosen und SpanbĂ€umchen hervorbrachte. Dieses Kunsthandwerk hat sich bis heute erhalten und hat dem Erzgebirge den Beinamen „Weihnachtsland“ eingebracht.

Weihnachtsland

In allen grĂ¶ĂŸeren Orten des Erzgebirges finden in der Vorweihnachtszeit traditionelle WeihnachtsmĂ€rkte statt. Den Mittelpunkt der MĂ€rkte bilden die oft mehrere Meter hohen Ortspyramiden. Besonders stimmungsvoll wirken sie an dunklen Adventsabenden bei Kerzenschein und Schneefall. Keine Pyramide gleicht der anderen. Alle haben jedoch ein großes FlĂŒgelrad. Auf mehreren Stockwerken werden das Weihnachtsgeschehen von Bethlehem oder Szenen aus der Welt des Bergbaus mit Handgeschnitzten und -gedrechselten Holzfiguren dargestellt.

Die Höhepunkte in der Adventszeit bilden Bergparaden und BergaufzĂŒge der Bergmannsvereine in den festlich geschmĂŒckten Ortschaften. Von den KirchtĂŒrmen ertönt feierliche Blasmusik. Zum ĂŒberlieferten Brauchtum gehören die „Mettenschichten“, einst die letzte Einfahrt der Bergleute im Jahr.

Kunst und Kultur

Im 15. und 16. Jahrhundert wurden in einigen BergbaustĂ€dten des Erzgebirges spĂ€tgotische Hallenkirchen errichtet, die durch ihre GrĂ¶ĂŸe, die weiten und hellen RĂ€ume mit imposanten Stern- oder Netzgewölben und die prachtvolle Innenausstattung etwas vom Wohlstand der StĂ€dte im spĂ€ten Mittelalter widerspiegeln. Eine der schönsten Kirchen dieser Zeit ist der Freiberger Dom mit seinen prĂ€chtigen Kunstwerken. Dazu gehören unter anderem die Goldene Pforte, die Triumphkreuzgruppe, die Tulpenkanzel und der Apostelzyklus. Weitere sehenswerte Kirchen in diesem Baustil befinden sich in Annaberg-Buchholz, Marienberg und Schneeberg. Eine reich ausgestattete Barockkirche steht in Schwarzenberg. Eine der bekanntesten Kirchen der Region ist die achteckige Bergkirche in Seiffen.

Zu Beginn des 18. Jahrhunderts schuf der Orgelbaumeister Gottfried Silbermann insgesamt 45 Orgeln, die vorwiegend in Kirchen in der NĂ€he von Freiberg eingebaut sind. JĂ€hrlich reisen zahlreiche Musikfreunde aus nah und fern an, um in diesen Kirchen den besonderen Klang der Silbermann-Orgeln zu genießen.

Sehenswerte Orte

Altenberg
Zusammen mit der Nachbarstadt Geising gilt das 500 Jahre alte Altenberg als das klassische Sommer- und Wintersportparadies im Erzgebirge. Im Winter ist vor allem die WM-Bobbahn eine Attraktion, wĂ€hrend die Sommerurlauber die vielen Wanderwege rund um Altenberg schĂ€tzen. Der Besichtigungstipp heißt Neubeschert-GlĂŒcks-Stollen. Am 24. Januar 1620 stĂŒrzte das hier stehende Bergwerk zusammen, ein großer Einsturztricher, die „Pinge“, entstand.

Annaberg-Buchholz
In der Heimatstadt des RechenkĂŒnstlers Adam Ries sollte man unbedingt dessen ehemalige Rechenschule, heute ein Museum, ansehen. Weiterhin: die beiden PostdistanzsĂ€ulen aus dem 16. Jahrhundert, die Stadtmauer, die Klosterruine und die Bergkirche.

Cranzahl
Nostalgische Attraktion des Ortes ist die seit 1896 existierende Schmalspurbahn nach Oberwiesenthal. Auf einer LĂ€nge von 17 Kilometern ĂŒberwindet die Bimmelbahn den Höhenunterschied von 650 auf 892 Meter. Unterwegs warten vier Haltestationen auf neue FahrgĂ€ste. Von Cranzahl aus kann man auch mit der 1924 in Betrieb genommenen Schwebebahn zum Fichtelberg hinauffahren.

GlashĂŒtte
Hier schlĂ€gt die Stunde, denn ein gewisser Ferdinand Lange (1815 – 1873) begrĂŒndete in GlashĂŒtte die Uhrenindustrie im Erzgebirge. Ein Denkmal auf dem Marktplatz erinnert daran, mittlerweile gibt es auch ein Uhrenmuseum. Die in DDR-Zeiten verkĂŒmmerte Uhrenherstellung lebte nach der Wende wieder auf. Heute gehören die Zeitmesser aus GlashĂŒtte zu den edelsten und teuersten Uhren der Welt.

Frauenstein
Der Ort Frauenstein steht auf einem BergrĂŒcken zwischen Bobritzsch- und Glimmlitztal. Seine Burgruine gilt als bedeutendste Anlage dieser Art in den neuen BundeslĂ€ndern und als schönste Burg Sachsens. Gut erhalten sind der Hauptturm, die Ringmauer und Teile der inneren Burg. Ebenfalls einen Besuch wert ist das Frauensteiner Schloss mit seinen hĂŒbschen Renaissance-Portalen.

Oberwiesenthal
Der Wintersportort schlechthin. Ob Schanzenspringer, LanglĂ€ufer, Kombinierer oder Biathleten – die Besten in ihren Disziplinen kommen nicht erst seit der Wende aus Oberwiesenthal. Eine Straße fĂŒhrt hinauf auf den Fichtelberg, den höchst gelegenen Motorradtreff Ostdeutschlands.

Seiffen
Inzwischen als „Holzspielzeugdorf“ in ganz Deutschland bekannt, ist Seiffen ein absolutes Muss fĂŒr jede Reise ins Erzgebirge. Nicht nur wegen des wunderschönen Spielzeugmuseums, sonder auch wegen der zahlreichen Maufakturen, in den das Holzspielzeug noch wie vor Hunderten von Jahren hergestellt wird.

Motorrad-Infos

Motorrad-Museum

Zweiradmuseum Schloss Augustusburg, 09573 Augustusburg - Schon zu DDR-Zeiten eine der schönsten Sammlungen zum Thema „Ostdeutsches Zweirad“. 110 Fahrzeuge stehen im Museum, weitere 300 warten in LagerrĂ€umen. www.die-sehenswerten-drei.de

Motorradtreffs

Eibenstock: Talsperre Eibenstock, GaststÀtte direkt an der Staumauer

Gornsdorf: Bikercamp Erzgebirge an der Hauptstraße

Augustusburg: Schloss und Motorradmuseum

MotorradhÀndler

BMW: BMW Motorrad-Zentrum Chemnitz, Röhrsdorfer Allee 3, 09247 Chemnitz, Fon 03722/5060

Honda: Fun Motors, Wildparkstr. 7, 09247 Chemnitz, Fon 03722/403355

Suzuki: Scheiter Gross, An der Bleiche 14, 09456 Annaberg-Buchholz/Geyersdorf, Fon 03733/53970

Yamaha: Moto-Meinig, Leipziger Str. 136, 09114 Chemnitz, Fon 0371/3311142

Kawasaki: Nestler, Alte Annaberger Str. 1 B, 09518 GroßrĂŒckerswalde, Fon 03735/22064


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