Touren in der NĂ€he Niederrhein/Ruhrgebiet

Rhein-Romantik (160 km) Kl.

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Niederrhein/ Ruhrgebiet

Tourentipp: Niederrhein – Idyllen am Fluss

Typisch Niederrhein: Hier ist es der Fluss, der die Stimmung prĂ€gt. Der breite, schnell dahinfließende Strom weckt Fernweh. Und Sehnsucht. Seine stillen Seitenarme hingegen lassen eine ganz eigenartige, heimelige, feucht-modrige Stimmung aufkommen. So wird eine Tour am Niederrhein zu einer faszinierenden Mischung. Zu einer Mischung aus roten Backsteinen, dörflichen Idyllen, stillen Wassern und einsamen StrĂ€ĂŸchen. [weiterlesen...]

 

Reiseinfos: Niederrhein

Altrheinarme und Kopfeichen
Als Niederrhein wird die Region zwischen der Stadt Duisburg im Osten und der niederlĂ€ndischen Grenze im Westen bezeichnet. Seinen Namen trĂ€gt das Land zu Recht, denn fast alles geht in irgendeiner Weise auf den Rhein zurĂŒck. Der zerschneidet mit seinen Seitenarmen die Landschaft und gibt ihr diese unverwechselbare Romantik. Auf den flachen Feldern stehen die Erkennungszeichen des Niederrheins, die Kopfeichen, wie die Soldaten einer Naturarmee. Der Kabarettist Hans-Dieter HĂŒsch stammt von Niederrhein und hat die Region wie kein anderer in seinen Geschichten und Gedichten verewigt. „Man muss nur richtig hingucken“, lautet seine Empfehlung fĂŒr den  Niederrhein.

Urlaub in intakter Natur
Urlaub am Niederrhein ist Erholung auf der grĂŒnen Spur. Man kann dort eine abwechslungsreiche Landschaft mit ausgedehnten WĂ€ldern, Heidemooren und urwĂŒchsigen Flussauen erleben. Man kann dort radeln, soweit die Puste reicht oder wandern, soweit die FĂŒĂŸe tragen. Paddeln und segeln ist im Wasserland Niederrhein natĂŒrlich ebenso möglich.
Jedenfalls darf man sich auf eine bunte Vielfalt unterschiedlichster Freizeitangebote in einem Landstrich voller GegensÀtze freuen. Denn Naturfreunde kommen am Niederrhein ebenso auf ihre Kosten wie Kunstkenner und Gourmets. Wie wÀre es z. B. mit einem Besuch im Krefelder Zoo oder im Spielzeugmuseum in Grefrath oder einem Ausflug zum Vogelpark Plantaria in Kevelaer oder zum ArchÀologischen Park in Xanten?

 

Reiseinfos: Ruhrgebiet

Wichtigste Industrieregion Europas
Das Ruhrgebiet ist ein Industriebezirk in Nordrhein-Westfalen und wichtigster industrieller Ballungsraum Europas. GrĂ¶ĂŸter Flughafen des Ruhrgebietes ist Dortmund. Zwischen Rhein, Ruhr und Lippe gelegen, umfasst das Ruhrgebiet eine FlĂ€che von 3.865 Quadratkilometern mit rund fĂŒnf Millionen Einwohnern. Seine wirtschaftliche Bedeutung geht auf die reichen Steinkohlevorkommen zurĂŒck. WĂ€hrend die Kohle fĂŒhrenden Schichten im SĂŒden der Region direkt zutage treten, sinken sie nach Norden hin ab und werden dort von einer Kreidedecke ĂŒberlagert. Auf dieser Tatsache beruht die von SĂŒden nach Norden fĂŒhrende historische Entwicklung des Ruhrgebiets, woraus auch seine noch heute sichtbare wirtschaftsgeographische Struktur entstand.

GrĂŒne Oasen zwischen FördertĂŒrmen und Schloten
Der Tourismus ist im Ruhrgebiet noch nicht sehr alt. Kein Wunder: Wer möchte schon Urlaub zwischen FördertĂŒrmen und Schloten machen? Doch seit der Verwandlung vieler alter Industrienanlagen in attraktive Erholungs- oder Kulturstandorte wie z. B. das Gasometer in Oberhausen, der Landschaftspark Duisburg Nord oder das Alpincenter in Bottrop hat sich das drastisch geĂ€ndert. Heute ist es in erster Linie der so genannte Industrietourismus, der zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor im Ruhrgebiet geworden ist. So fĂŒhrt die Route der Industriekultur quer durch die Region zu den interessantesten restaurierten Industriebauten.
Vom Klettermax in Dortmund ĂŒber den Meteoriten in Essen oder das CentrO in Oberhausen finden sich fĂŒr Sport und Freizeit unzĂ€hlige Angebote. Auch die Vielzweckarena in Oberhausen, die Arena auf Schalke oder der Fussballtempel Westfalenstadion bieten mehr als nur sportliche AktivitĂ€ten.
Die Lebensader des Ruhrgebietes, die Ruhr, entspringt im Rothaargebirge am Rande der Winterberger HochflĂ€che im Sauerland, das zum Bundesland Nordrhein-Westfalen gehört. Sie ist 235 Kilometer lang und fließt ĂŒberwiegend in westlicher Richtung, um bei Duisburg in den Rhein zu mĂŒnden. Der ĂŒberaus windungsreiche Fluss ist von Witten aus bis zu seiner MĂŒndung schiffbar.

 

Sehenswerte Orte

Oberhausen
Die „Wiege der Ruhrindustrie“ besitzt einen sehr schönen Martkplatz, den Altmarkt, mit einer Reihe von HĂ€usern aus der GrĂŒnderzeit. Weiterhin locken das Einkaufsparadies CentrO und das nebenan aufragende Gasometer, das jetzt als kultureller Veranstaltungsort genutzt wird.

Bottrop
Das am Nordrand des Reviers gelegene Bottrop gilt als die Stadt mit den meisten GrĂŒnflĂ€chen im gesamten Ruhrgebiet. Im Zentrum Bottrops lieg der idyllische Stadtgarten, daneben das Museumszentrum Quadrat. 2001 wurde das Alpinecenter eröffnet, in dem man auch im Sommer Skifahren kann. Vom 50 Meter hohen Tetraeder aus bietet sich ein traumhafter Blick ĂŒber das Ruhrgebiet.

Gelsenkirchen
FrĂŒher der Inbegriff der Bergbaustadt, ist Gelsenkirchen heute fĂŒhrend in der Solartechnik: Hier arbeitet das grĂ¶ĂŸte in einem Dach integrierte Solarkraftwerk der Welt. Einen Besuch wert sind die Freizeitanlagen Sportparadies und Nordsternpark. Im Stadtteil Horst steht das sehenswerte Schloss Horst,  in Buer das Wasserschloss Berge.

Hamm
Neben einer hĂŒbschen Alstadt mit perfekt restaurierten BĂŒrgerhĂ€usern ist Hamm vor allem wegen des begehbaren GlĂ€sernen Elefanten einen Besuch wert. Er entstand aus einer Anlage der frĂŒheren Zeche Maximilian.

Xanten
Wer das heutige Xanten mit seinen Backsteinfassaden und BarockhĂ€usern sieht, kann kaum glauben, dass dieser Ort einmal drittgrĂ¶ĂŸte Römerstadt auf deutschem Boden war. So ist es kein Wunder, dass Xanten den Römern ein Denkmal gesetzt hat: den archĂ€ologischen Park. Dort wurden Teile einer Römerstadt ausgegraben und rekonstruiert. Die Anlage bietet einen sehr guten Einblick in das römische Alltagsleben und ist tĂ€glich von 9.00 bis 18.00 Uhr geöffnet.

Rees
Ein Muss ist der Besuch des Ortskerns mit seinem Kopfsteinpflaster, seinen CafĂ©s und Restaurants. Rees liegt direkt am Rhein und bietet eine phantastische Aussicht auf den Fluss und die vorĂŒberfahrenden Schiffe.

Emmerich
Als Ausgangspunkt fĂŒr einen Stadtbummel zu Fuß dient die Rheinpromenade östlich der Stadt. Vom Parkplatz aus sind es nur ein paar Meter zu Fuß bis zur direkt am Rhein liegenden CafĂ©zeile. Emmerichs Attraktion ist die 1.187 Meter lange HĂ€ngebrĂŒcke.

Kleve
Kleve, dessen Namen auf den Begiff „Kliff“ hinweist, wird ĂŒberragt von der aus dem 12. Jahrhundert stammenden Schwanenburg. Daneben ist auch ein Besuch der hĂŒbschen Altstadt Kleves empfehlenswert.

Kalkar
Nahezu vollstĂ€ndig erhalten ist der mittelalterliche Kern Kalkars. Im Quadrat rahmen gotische Giebel den Martkplatz ein, das Rathaus war zu seiner Bauzeit 1440 das grĂ¶ĂŸte nördlich von Köln. Heute kann man rund um den Platz in einem der gemĂŒtlichen CafĂ©s sehr stimmungsvoll eine Pause einlegen. Danach sollte man die Kalkarer MĂŒhle besuchen, die nur ein paar Meter entfernt steht.


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